Schweiz · Bund + Kanton + Gemeinde

Solarzaun-Förderrechner Schweiz

Wie viel Förderung bekommst du für deinen Sunbooster VERTICAL+? Zaunlänge und Kanton eingeben – der Rechner zeigt die Einmalvergütung des Bundes inklusive Neigungswinkelbonus, den Beitrag deines Kantons und rechnet mit echten Messwerten unseres Referenzzauns.

560 CHF/kWvom Bund für einen Zaun unter 30 kW: 360 Leistungsbeitrag + 200 Neigungswinkelbonus.
+ KantonObwalden legt 1'000 CHF + 750 CHF pro kWp drauf, Glarus 250 CHF/kWp, Tessin und Appenzell Ausserrhoden bis 50 % der Bundesförderung.
Gemessenstatt geschätzt: Ertrag und Live-Werte basieren auf unserem Referenzzaun.
Wie lang ist dein Zaun?8 Felder
–Förderung ab 2 kW
Breite eines Zaunfelds
In welchem Kanton steht der Zaun?
Weitere Förderung eintragen (Gemeinde, Energieversorger)
Viele Gemeinden zahlen einen Anteil der Bundesförderung (z. B. Stadt Luzern 20 %, Stadt Freiburg und SIG Genf 25 %) oder einen Betrag pro kWp. Dein Programm findest du über die PLZ oben.
Annahmen anpassen
Lage des Zauns
Messwerte des Referenzzauns plus 20 %, weil er stark durch Nachbarhäuser verschattet ist: 936 kWh/kWp frei stehend (gemessen 780), 786 kWh/kWp teilweise verschattet (gemessen 655), angepasst an deinen Kanton.
Strom-Nutzung
Ohne Eigenverbrauch zahlt der Bund die hohe Einmalvergütung (450 statt 360 CHF/kW), dafür fällt die Stromkosten-Ersparnis weg.
Inbetriebnahme
Für Anlagen ab 1. April 2027 hat der Bund +40 CHF/kW angekündigt (Klasse unter 30 kW). Die Verordnungsänderung ist für November 2026 angekündigt.
Anschluss durch ElektrofachpersonCHF 1'500
Bis vier Felder steckst du den Zaun selbst ein: Wechselrichter in der App auf 600 W begrenzen, Anlage beim Netzbetreiber melden – 0 CHF. Ab acht Feldern wird er fest angeschlossen; das macht eine Elektroinstallateurin oder ein Elektroinstallateur (Anschluss, Sicherheitsnachweis, Meldung) und ist Voraussetzung für die Bundesförderung. Schätzung – hol dir eine Offerte.
Strompreis30,5 Rp./kWh
Voreinstellung: Schweizer Median 2027 (26,5 Rp./kWh laut ElCom, Haushalt mit 4'500 kWh) plus 15 %, weil Strom tendenziell teurer wird.
Strompreis-Anstieg5 % pro Jahr
Wirkt auf den Strom, den du selbst nutzt; die Einspeisevergütung bleibt gleich. Die Amortisation zählt den steigenden Nutzen Jahr für Jahr zusammen.
Eigenverbrauch50 %
Voreinstellung 50 %: so viel Solarstrom nutzt ein Haushalt ohne Speicher typischerweise direkt. Der Rest wird eingespeist.
Einspeisevergütung6 Rp./kWh
Gesetzliche Minimalvergütung für Anlagen bis 30 kW: 6 Rp./kWh. Viele Netzbetreiber zahlen mehr.
Deine Förderung
–
–Material laut Shop
–Anschluss (Schätzung)
–Nach Abzug der Förderung
–Nutzen im 1. Jahr
–bis sich der Zaun bezahlt macht
–Ertrag pro Jahr
Im Warenkorb
Kostenlose Beratung buchen

Richtwerte ohne Gewähr. Ertrag = Leistung × Messwert des Referenzzauns + 20 % (der Referenzzaun ist stark verschattet) × Standortfaktor deines Kantons, bei Steckeranlagen abzüglich der 600-W-Begrenzung. Nutzen = Eigenverbrauch × Strompreis + Einspeisung × Einspeisevergütung; der Strompreis steigt jedes Jahr um den eingestellten Wert. Amortisation = Jahre, bis der aufsummierte Nutzen Material + Anschluss − Förderung deckt, ohne Zins; die Montage am Zaun machst du selbst. Massgebend sind die Entscheide von Pronovo, Kanton und Gemeinde. Preise in CHF nach Umrechnung des Schweizer Shops; Versand, Zoll und Einfuhrsteuer zeigt der Checkout.

Gemessen statt geschätzt

Unser Referenzzaun liefert die Bezugswerte

Unsere Messanlage im Norden von Graz: 14 Zaunfelder à 2,5 m mit 7,0 kWp, gemessen seit Dezember 2025. Der lange Schenkel zeigt nach Ostsüdost, der kurze nach Südsüdwest, die Südseite ist teilweise durch Nachbarhäuser verschattet. Der Rechner nimmt diese Messwerte als Basis, rechnet wegen der Verschattung 20 % dazu und passt sie mit einem Standortfaktor an deinen Kanton an.

Messwerte werden geladen …
–
Leistung des Referenzzauns
Ertrag pro Monat
Monatsverteilung gemessen am Referenzzaun (Dezember 2025 bis September 2026, Oktober und November geschätzt, hell). März und April liefern so viel wie die Sommermonate.
–deines Jahresverbrauchs erzeugt der Zaun rechnerisch selbst.
Alle Messdaten des Referenzzauns ansehen →
So setzt sich die Förderung zusammen

Bund: Einmalvergütung mit Neigungswinkelbonus

Der Bund zahlt für Photovoltaik keine Einspeisevergütung mehr, sondern einen einmaligen Investitionsbeitrag über Pronovo. Anlagen ab 75 Grad Neigung erhalten den Neigungswinkelbonus, weil sie im Winterhalbjahr überdurchschnittlich viel Strom liefern. Ein Solarzaun steht mit 90 Grad – und freistehende Anlagen sind seit 2023 ausdrücklich bonusberechtigt.

Beitrag des Bundes (Inbetriebnahme ab 01.04.2025) Solarzaun (freistehend)
Leistungsbeitrag unter 30 kW 360 CHF/kW
Leistungsbeitrag 30 bis unter 100 kW 300 CHF/kW
Neigungswinkelbonus ab 75 Grad +200 CHF/kW
Volleinspeisung ohne Eigenverbrauch (unter 150 kW) 450 CHF/kW + Bonus
Grundbeitrag 0 CHF
Total für einen Zaun unter 30 kW 560 CHF/kW

Rechtsgrundlage: Energieförderungsverordnung (EnFV, Stand 1.7.2026), Art. 30c, 36 und 38 sowie Anhang 2.1. Mindestgrösse 2 kW. Für Anlagen ab 1. April 2027 ist ein um 40 CHF/kW höherer Leistungsbeitrag angekündigt. In die Gebäudehülle integrierte Anlagen erhalten 400 + 400 CHF/kW – für Zäune gilt immer der freistehende Satz.

Kantone mit Zusatzförderung für einen Solarzaun

Kanton Beitrag Wichtig
Obwalden 1'000 CHF + 750 CHF/kWp
max. 8'000 CHF
Winteroptimierte Anlagen mit 75–90 Grad Neigung ab 2 kWp. Gesuch zwingend vor Baubeginn. Der Kanton nennt vor allem Fassaden – Zaun vorab bestätigen lassen.
Appenzell Ausserrhoden bis 50 % der Bundesförderung Gesuch nach dem Pronovo-Entscheid. Ab 1.1.2027 nur noch winteroptimierte Anlagen ab 75 Grad (ein Zaun erfüllt das), Gesuch dann vor Baubeginn.
Tessin 50 % der Bundesförderung Fondo energie rinnovabili (FER): Überschussstrom und Herkunftsnachweise an die AET verkaufen, Gesuch innert 12 Monaten nach Inbetriebnahme.
Glarus 250 CHF/kWp Neigungswinkelbonus für Anlagen ab 75 Grad, ausbezahlt nach dem Pronovo-Entscheid.
Graubünden 300 CHF/kWp Winterstrom-Programm nur für Anlagen an Bauten oder Infrastrukturanlagen ohne eigene Fundation, ab 3 kWp und an Standorten über 1'250 kWh/m². Ob ein Zaun zählt, vorab beim Amt für Energie und Verkehr klären.
Uri – Fördert steile Anlagen (60–90 Grad) nur auf bestehenden Gebäuden.
Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt – Zusatzbeitrag nur zusammen mit einer Dach- oder Fassadensanierung.
Übrige Kantone – Kein kantonales Programm für Photovoltaik. Gemeinden und Energieversorger fördern teils trotzdem.

Quelle: Förderdatenbank energiefranken.ch von EnergieSchweiz und die Websites der Kantone, Stand 5. Oktober 2026. Kantonale Beiträge gibt es nur, solange Budget vorhanden ist.

In vier Schritten zur Auszahlung

1. Planen

Zaunlänge festlegen – ab 2 kW gibt es Bundesförderung, also ab 16 m mit 2,0-m-Feldern. Kantonale Programme wie Obwalden oder Graubünden vor Baubeginn beantragen.

2. Anschliessen

Anschluss durch eine konzessionierte Elektroinstallateurin oder einen -installateur, Anmeldung beim Netzbetreiber, Sicherheitsnachweis und Beglaubigung der Anlagedaten.

3. Pronovo-Gesuch

Bei Anlagen unter 100 kW reichst du das Gesuch nach der Inbetriebnahme bei Pronovo ein. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Eingangsdatum.

4. Geld erhalten

Pronovo setzt die Einmalvergütung fest. Mit diesem Entscheid holst du dir in Glarus, Appenzell Ausserrhoden oder im Tessin den Kantonsbeitrag ab.

Häufige Fragen

Wie viel Förderung bekomme ich für einen Solarzaun?

Vom Bund 560 CHF pro kW für Anlagen unter 30 kW: 360 CHF Leistungsbeitrag plus 200 CHF Neigungswinkelbonus. Ein 16-m-Zaun mit acht 2,0-m-Feldern hat 3,07 kWp und bekommt damit rund 1'720 CHF. Je nach Kanton kommt mehr dazu – in Obwalden bei derselben Anlage rund 3'300 CHF, in Glarus rund 770 CHF. Dazu kommen allfällige Beiträge deiner Gemeinde.

Gibt es Förderung für ein steckerfertiges Kleinkraftwerk?

Nein. Die Einmalvergütung gibt es erst ab 2 kW und nur für fest angeschlossene Anlagen. Mit bis zu vier Zaunfeldern bleibst du knapp darunter (4 × 498 Wp = 1,99 kWp). Dafür brauchst du keinen Elektriker: Steckerfertige Anlagen dürfen in der Schweiz bis 600 W einspeisen. Den Wechselrichter begrenzt du in der App auf 600 W und meldest die Anlage beim Netzbetreiber. Bei drei oder vier Feldern kappt die Grenze in sonnigen Stunden die Spitzen – bei vier 2,5-m-Feldern kostet das knapp ein Viertel des Ertrags, der Rechner zieht es bereits ab. Ab acht Feldern wird daraus eine förderberechtigte PV-Anlage.

Muss ich die Förderung vor dem Bau beantragen?

Beim Bund nicht: Das Pronovo-Gesuch für Anlagen unter 100 kW kommt nach der Inbetriebnahme. Bei vielen Kantonen schon: Obwalden und Graubünden verlangen das Gesuch vor Baubeginn, Appenzell Ausserrhoden ab 2027 ebenfalls. Glarus und das Tessin zahlen nach dem Pronovo-Entscheid. Prüfe auch das Programm deiner Gemeinde, bevor du bestellst.

Woher stammen die Ertragswerte?

Aus den Messdaten unseres Referenzzauns bei Graz: Die besten Module liefern hochgerechnet rund 780 kWh pro kWp und Jahr, der Durchschnitt aller Module rund 655 kWh. Weil der Zaun stark durch Nachbarhäuser verschattet ist, rechnet der Rechner mit 20 % mehr – rund 940 kWh frei stehend und 790 kWh teilweise verschattet. Das europäische Solarmodell PVGIS erwartet für einen freien senkrechten Zaun in Graz sogar rund 1'030 kWh. Für deinen Kanton passt der Rechner diesen Wert mit einem Standortfaktor an, berechnet mit dem europäischen Solarmodell PVGIS für einen senkrechten Zaun am Kantonshauptort. Das Wallis liegt rund 14 % über Graz, Zürich rund 7 % darunter. Höhenlagen mit Schnee liefern im Winter deutlich mehr.

Bekomme ich den Winterstrombonus des Bundes?

Für einen Hauszaun nicht. Der Winterstrombonus gilt seit 2026 nur für Anlagen ab 100 kW, die im Winterhalbjahr mehr als 500 kWh pro kW liefern, und wird erst nach drei vollen Wintern ausbezahlt. Wer ihn erhält, verliert den Neigungswinkelbonus. Für private Zäune ist der Neigungswinkelbonus der richtige Weg.

Brauche ich eine Baubewilligung?

Das regeln Kantone und Gemeinden unterschiedlich. Innerhalb der Bauzone genügt für freistehende Anlagen oft eine Meldung – im Kanton Zürich etwa bis 20 m². In Kernzonen, Ortsbild- und Denkmalschutzgebieten ist immer eine Bewilligung nötig, ausserhalb der Bauzone gelten strenge Vorgaben. Frag vor der Bestellung kurz bei deiner Gemeinde nach.

Kann ich die Investition von den Steuern abziehen?

In den meisten Kantonen gelten Investitionen in Photovoltaik an bestehenden Liegenschaften als energiesparende Massnahme und sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar – abzüglich der erhaltenen Förderbeiträge. Verbindlich Auskunft gibt die kantonale Steuerverwaltung.

Wie viel Leistung hat ein Meter Zaun?

Ein 2,0-m-Feld hat 384 Wp, ein 2,5-m-Feld 498 Wp – rund 190 bis 200 Wp pro Laufmeter. 100 m Zaun ergeben also knapp 20 kWp. Die Module sind bifazial und nutzen das Licht von beiden Seiten.

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Stand: 5. Oktober 2026. Alle Beträge sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine Beratung. Bund: Energieförderungsverordnung (EnFV, SR 730.03, Stand 1.7.2026); angekündigte Erhöhung ab 1.4.2027 gemäss Erläuterungen des BFE. Kantone und Gemeinden: energiefranken.ch und kantonale Websites; Beiträge nur im Rahmen der verfügbaren Mittel. Strompreis: ElCom, Median 2027, plus 15 % und 5 % Anstieg pro Jahr (Annahme). Standortfaktoren: PVGIS 5.3 (Europäische Kommission, JRC). Messwerte: Sunbooster-Referenzzaun Graz. Offizielle Informationen zur Einmalvergütung: Pronovo.